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AKTIONSPAKET ZUR FÖRDERUNG DER E-MOBILITÄT 2017/2018


Ab 01.03.2017: Start der Förderungsaktionen E-PKW Betriebe und E-PKW Private


Im Rahmen des „Aktionspakets zur Förderung der Elektromobilität mit erneuerbarer Energie in Österreich", das am 23.11.2016 von den Ministern Leichtfried und Rupprechter präsentiert wurde, wurden die drei im Folgenden beschriebenen Förderungsbereiche für eine Umsetzung in der Umweltförderung im Inland beschlossen. Zielgruppe der Förderungsangebote sind Unternehmen, Gebietskörperschaften, Vereine und Religionsgemeinschaften.

1) „Förderungsaktion für Elektro-PKW für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine"
Die Wiederaufnahme der Elektro-PKW Förderung orientiert sich inhaltlich an den Bestimmungen der Förderungsaktion 2016 und ist in der Neuauflage für die Jahre 2017 und 2018 eine gemeinsame Förderaktion von BMLFUW, BMVIT mit den Autoimporteuren.
Im Rahmen einer Pauschalförderung (Antragstellung bis zu 6 Monate nach Rechnungslegung) werden Fahrzeuge der Klasse M1, N1 mit kleiner gleich 2,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht gefördert werden. Die angebotenen Förderungspauschalen belaufen sich auf

  • 3.000,- € pro PKW mit reinem Elektroantrieb (BEV) und für Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) sowie
  • 1.500,- € pro Fahrzeug mit Range Extender oder Plug-In Hybride (PHEV, REEV, REX)

Dabei werden 50 % des Förderungsanreizes (1.500,- € pro BEV, FCEV bzw. 750,- € pro PHEV, REEV, REX) als Nachlass der Autoimporteure vom Netto-Listenpreis in Form eines „E-Mobilitätsbonus" ergänzend zu den in der Praxis üblichen und gewährten Rabatten in Abzug gebracht.

Die Förderung im Rahmen der Umweltförderung im Inland wird nur vergeben, wenn dieser zusätzliche Nachlass gewährt wurde und auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen ist. Die Bundesförderung pro Fahrzeug ist mit maximal 30% der Anschaffungskosten begrenzt. Förderungsvoraussetzung ist der Einsatz von 100% Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Range Extender und Plug-In Hybride (PHEV, REEV und REX) mit Dieselantrieb sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Für die Förderungsaktion steht ein Budget von maximal 16 Mio. Euro aus den Zusagerahmen der Jahre 2017 und 2018 der Umweltförderung im Inland zur Verfügung.
Die Förderungsaktion startet am 01.03.2017 und läuft bis Ende 2018 bzw. so lange Fördermittel zur Verfügung stehen.
Analog zur Förderaktion 2016 ist der formalen Antragstellung ein Registrierungsverfahren bei gleichzeitigem Monitoring der noch verfügbaren Budgetmittel vorangestellt. Registrierungen für Förderungsmittel sind ebenfalls ab 01.03.2017 möglich.


2) „E-Zweiräder und leichte E-Fahrzeuge (E-Kleinbusse, leichte E-Nutzfahrzeuge) von Betrieben, Gebietskörperschaften und Vereinen"
Das neue Förderungsangebot für E-Zweiräder und leichte E-Fahrzeuge (E-Kleinbusse, leichte E-Nutzfahrzeuge) ergänzt das bisherige Förderungsangebot der Umweltförderung im Inland um weitere E-Fahrzeugkategorien.
Im Rahmen einer Pauschalförderung (Antragstellung bis zu 6 Monate nach Rechnungslegung) sollen E-Mopeds und E-Motorräder der Klasse L1e und L3e, Fahrzeuge der Klasse L6e und L7e (leichte E-Fahrzeuge) sowie Fahrzeuge der Klasse M2, N1 mit größer 2,5 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht (E-Kleinbusse, leichte E-Nutzfahrzeuge) gefördert werden:

  • 375,- € pro einspurigem Elektro-Fahrzeug
  • 1.000,- € pro Leichtfahrzeug mit reinem Elektroantrieb
  • 20.000,- € pro E-Kleinbus und leichtem E-Nutzfahrzeug mit reinem Elektroantrieb

Als Förderungsvoraussetzung gilt der Einsatz von 100% Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Die Förderung pro Fahrzeug ist mit maximal 30% der Anschaffungskosten begrenzt.

Für die Förderungsaktion steht gemeinsam mit der Förderungsaktion für E-Ladestationen ein Budget von rund 4 Mio. Euro aus den Zusagerahmen der Jahre 2017 und 2018 der Umweltförderung im Inland zur Verfügung. Die Förderungsaktion startet am 01.03.2017 und läuft bis Ende 2018 bzw. so lange Fördermittel zur Verfügung stehen.


3) „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur"
Das Förderungsangebot für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur soll in den Jahren 2017 und 2018 fortgeführt werden.
Im Rahmen einer Pauschalförderung (Antragstellung bis zu 6 Monate nach Rechnungslegung) soll Ladeinfrastruktur mit folgenden Pauschalbeträgen gefördert werden: 

  • 200,- € pro Normalladen an Wallbox mit Wechselstrom bis 22 kW Abgabeleistung
  • 200,- € pro Normalladen an Standsäule mit Wechselstrom bis 3,7 kW Abgabeleistung
  • 1.000,- € pro Normalladen an Standsäule mit Wechselstrom von mehr als 3,7 kW bis 22 kW Abgabeleistung
  • 2.000,- € pro beschleunigtes Laden mit Wechselstrom oder Gleichstrom von mehr als 22 kW bis 43 kW Abgabeleistung
  • 10.000,- € pro Schnellladen mit Wechselstrom von mehr als 43 kW oder Gleichstrom von ≥ 50 kW Abgabeleistung

Als Förderungsvoraussetzung gilt der Einsatz von 100% Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Die Förderung pro Ladeinfrastruktur ist mit maximal 30% der Anschaffungskosten begrenzt. 

Für die Förderungsaktion steht gemeinsam mit der Förderungsaktion für E-Zweiräder, leichte E-Fahrzeuge, E-Kleinbusse und leichte E-Nutzfahrzeuge ein Budget von rund 4 Mio. Euro aus den Zusagerahmen der Jahre 2017 und 2018 der Umweltförderung im Inland zur Verfügung. Die Förderungsaktion startet am 01.03.2017 und läuft bis Ende 2018 bzw. so lange Fördermittel zur Verfügung stehen.
 

Veröffentlicht werden Vorinformationen zu den Förderungsbedingungen ab 1.1.2017 unter www.umweltfoerderung.at.
Ab diesem Zeitpunkt ausgestellte Rechnungen können im Rahmen von eingereichten Förderungsanträgen (Antragstellung ab 01.03.2017 möglich) berücksichtigt werden.

 



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